Orte, an denen Naturstein besonders gut zur Geltung kommen kann

Naturstein ist eines der wichtigsten und immer noch wertvollsten Baumaterialien, auf die wir zurückgreifen dürfen. Und, ob in Bädern, öffentlichen Gebäuden und in den eigenen vier Wänden. Marmor, Sandstein, Granit und Co. finden sich reihenweise als Böden, Wandverkleidungen, Monumente und vieles mehr verarbeitet. Naturstein im Garten oder auch im Haus selbst lässt das Herz höherschlagen beim bloßen Anblick der schlichten Eleganz und Schönheit dieser Steine.

Garten und Zuhause

Sandsteinplatten als Gehwege sind sehr in und besonders in schönen Gärten oder auch als Zugang zum Hauseingang kommen sie sehr gut an. Aber auch Granitboden Zuhause auf dem Boden oder als Arbeitsplatte in der Küche, in Fluren und Co. ist einer der härtesten Natursteine und auch einer der robustesten. Marmor hingegen sieht man am meisten in Bädern und sanitären Anlagen, die elegant und hochwertig verarbeitet worden sind. Schiefer beispielsweise, erlebt derzeit wieder einen gehörigen Trend als Wandverkleidung und auch als Bodenfliese in XXL-Formaten.

Große Gebäude aus Naturstein

Schöne und außergewöhnliche Natursteine schaffen ein unglaublich natürliches und manchmal sogar monumentales Bild. Denn egal wo man auch auf Gebäude und Monumente aus Naturstein trifft, schinden sie Eindruck und wir sind erstaunt und ehrfürchtig zugleich beim bloßen Anblick. Nimmt man beispielsweise eines der weltweit bekanntesten und monumentalsten Tore mit einer gigantischen Portion Historie, das Brandenburger Tor in Berlin, so erkennt man beim näheren Hinschauen, dass auch dieses geschichtsträchtige Tor zur Welt aus Naturstein erbaut und errichtet wurde. Das schon 1789 erbaute Monument, mit den sechs Säulen getragen und mit fünf Durchlässen ist 26 Meter hoch und gilt als eines der am meisten fotografierten Monumente der Welt. Und nicht aus dem harten Naturstein wie Marmor oder Granit besteht das schöne mit der Siegesgöttin als Haupt verzierte Tor. Sondern aus dem eher sehr weichen Sandstein. Er wurde ursprünglich aus dem Elbsandsteingebirge abgebaut, doch nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und aufgrund der Verwitterung in den Jahren, sind Teile ersetzt worden. Insgesamt besteht das Tor nun aus 14 unterschiedlichen Arten von Sandsteinen Je, nachdem wie das Licht auf die Säulen und das Tor fällt, schimmert es aus diesem Grund immer wieder in anderen Färbungen.

Im Süden nichts Neues

Schon in der Antike wurde Naturstein genutzt, um Tempel, Städte und Gebäude von Königen und Co. zu erreichten. Marmor galt besonders in Griechenland und Italien als eines der wertvollsten kostbarsten Gesteinsarten. Aus diesem Grund wurden Grabstätten wie auch Tempelstädte für Götter und von Königen und dem Adel in der Regel oftmals aus purem Marmor angefertigt. Sie sind noch heute anzusehen und beim Gang durch die antiken Städte wie Athen und auf der Insel Sizilien, kann man die Akropolis bewundern, wie auch die Tempel von Agrigent und vielen mehr, die alle aus Naturstein erbaut wurden: Marmor gilt noch heute besonders im südlichen und auch nördlichen Italien als das edelste Baumaterial für Häuser, Bäder, Treppenaufgänge, Portale und Wege in öffentlichen Gebäuden Macht man einen Rundgang durch Rom, Mailand, Verona oder Palermo, finden sich unzählige prächtige Monumente von unschätzbarem Wert aus Natursteinen gebaut. Auch in Spanien gibt es zahlreiche Gebäude, die aus Marmor und Granit gebaut wurden. Immer häufiger sieht man auch den Trend zur Natur und auch die Wichtigkeit im Gebrauch der Natursteine in Nassbereichen. Besonders sind Schwimmbäder aus Naturstein sehr beliebt und äußerst elegant und vor allem langlebig. Denn Wasser ist für Naturstein ein ganz natürliches Element, mit dem er besonders gut zurechtkommen kann.

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