Tagesmutter gesucht: Die Alternative zur Kita?

Ein Kind zu haben ist für viele das größte Glück auf dieser Erde. Um nach der Geburt eines Kindes genügend Zeit mit dem kleinen Wonneproppen zu verbringen, nehmen die meisten Eltern das Angebot der Elternzeit war. Nach Ende der Elternzeit steht dann oft die Frage im Rau, wer kümmert sich um das Kind, wenn Mama und Papa arbeiten sind? Einige denken dann darüber nach, ihre Kinder in einen Kindergarten unterzubringen, wo es Kontakt zu anderen Kindern hat. Wieder andere überlegen, ob eine Tagesmutter die Alternative zum Kindergarten wäre. Eine Tagesmutter kann die nötige Betreuung bieten und hat oftmals noch weite Kinder im unterschiedlichen Alter in ihrer Obhut, mit denen die lieben Kleinen spielen und toben können. Aber wie lässt sich eine Tagesmutter finden, die genau zu den Bedürfnissen des Kindes passt?

Das Jugendamt gibt Beratung bei der Kinderbetreuung

Wer sich für sein Kind eine liebevolle Kinderbetreuung wünscht, und als Alternative zur Kita eine Tagesmutter sucht, der sollte einmal das Jugendamt aufsuchen. Die Mitarbeiter des Jugendamtes verfügen über eine große Kartei, in der alle verfügbaren Tagesmütter aufgelistet sind. Hier können dann auch Fragen zur Ausbildung der Kinderbetreuer, der Kosten und der Anzahl der betreuten Kinder geklärt werden. Darüber hinaus gibt das Jugendamt auch gerne Auskunft darüber, ob der jeweilige Betreuer bereits Erfahrung als Babysitter hatte oder ob dieser sowohl mit Babys als auch mit großen Kindern umgehen kann.

Freiberufliche Tagesmütter

Neben dem Jugendamt gibt es natürlich auch die Möglichkeit, eine Zeitungsanzeige mit „Tagesmutter gesucht” gesucht zu schalten. Hier ist die Auswahl der Tagesmütter fast ebenso groß wie beim Jugendamt. Viele freiberufliche Tagesmütter bieten neben normalen Betreuungszeiten auch Kinderbetreuung für Schichtgänger an. Am besten hinterlässt man in der Anzeige auch eine Telefonnummer, um mit den Bewerbern ein persönliches Gespräch zu führen. Danach sollte man einen persönlichen Termin vereinbaren, um sich die Referenzen und Qualifikationen in Sachen Kinderbetreuung zeigen zu lassen. Wer möchte, kann auch über eine Agentur eine Tagesmutter ordern. Diese bringen dann zum persönlichen Gespräch ihre Unterlagen mit.

Das persönliche Kennenlernen

Ob die Tagesmutter vom Jugendamt kommt oder die Kinderbetreuung als freiberufliche Tätigkeit anbietet, ist nicht so der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, die richtige Tagesmutter zu finden. Viel wichtiger ist das persönliche Kennenlernen, bei dem auch das Kind dabei sein sollte. Denn ohne die richtige Chemie und Sympathie geht hier gar nichts. Neben dem ersten Kennen lernen zwischen Kind Tagesmutter haben die Eltern auch gleichzeitig die Möglichkeit wichtige Fragen zu Urlaub, Betreuungszeiten, Fortbildungen etc. zu stellen. Ganz besonders im Vordergrund stehen dabei auch die besonderen Bedürfnisse des Kindes. Um zu schauen, ob die Chemie zwischen den beiden stimmt, können Eltern durchaus auch einige Probetage vereinbaren, bei denen sie in der Nähe ihres Sprösslings und der Tagesmutter sind.

Der Tagesmutterverdienst

Neben der Vermittlung durch das Jugendamt gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich eine freiberufliche Tagesmutter zu suchen. Was den Tagesmutter Verdienst angeht, sollte man hier wissen, dass freiberufliche Tagesmütter ihren Verdienst individuell mit den jeweiligen Eltern abklären. Wer dagegen über einen eher kleinen Geldbeutel verfügt, der sollte die Tagesmutter des Jugendamtes in Anspruch nehmen, da diese ihren Verdienst nicht von den Eltern, sondern vom Jugendamt erhalten.

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